Ein Schulprogramm ist das Gesamtkonzept, das sich eine Schule gibt. Sie beschreibt konkret und überprüfbar ihre unterrichtlichen und erzieherischen Aufgaben, die daraus resultierenden Organisationsformen sowie die Schritte der Umsetzung und die Art der Evaluation. Inhaltlich geht es im Rahmen verbindlicher staatlicher Vorgaben:

um Aussagen zur Verbesserung der Qualität von Erziehung und Unterricht,
um Leitbilder über Erziehungsziele und Methoden, worüber in der Schule Konsens erzielt wurde,
um die Formulierung von Vorstellungen zum Lernprozess der Schüler und zur Verwirklichung von
didaktischen Zielen, wie z. B. „Förderung des selbstständigen Denkens der Schüler“, „Förderung
der Selbstorganisation von Lernprozessen“,
um Aussagen und Vereinbarungen zur Art der Ausgestaltung der Schule als Lebens-, Lern- und
Handlungsraum,
um Aussagen zur Organisation und zum Stil der Kooperation der Lehrkräfte untereinander und
der Kooperation mit Eltern und Schülern.