PISA

PISA steht für „Program for International Student Assessment“.
Es handelt sich um eine international durchgeführte umfassende Schulleistungsstudie. Die Studie ist Teil des Indikatorenprogramms INES der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), das dazu dient, den OECD-Mitgliedsstaaten vergleichende Daten über ihre Bildungssysteme zur Verfügung zu stellen. Im Rahmen dieses Programms ist es das Ziel von PISA, die Erträge von Schulen in den Teilnehmerstaaten zu untersuchen. Auf Beschluss der Kultusminister der Länder wurde die Studie in Deutschland so erweitert, dass es darüber hinaus möglich ist, die Ergebnisse auf Länderebene zu analysieren und zu vergleichen. PISA ist ein langfristig angelegtes Projekt, das zunächst drei Erhebungszyklen umfasst.
In jedem Zyklus werden die drei Kompetenzbereiche Lesekompetenz (reading literacy), mathematische Grundbildung (mathematical literacy) und naturwissenschaftliche Grundbildung (scientific literacy) mit jeweils wechselndem Schwerpunkt untersucht.
Im ersten Zyklus, für den die Erhebung im Jahr 2000 erfolgte, bildet die Lesekompetenz den Schwerpunkt, im zweiten Zyklus (Erhebung im Jahr 2003) war es die mathematische Grundbildung und im dritten Zyklus (Erhebung im Jahr 2006) wird die naturwissenschaftliche Grundbildung erhoben.
Mehr Informationen unter: http://www.oecd.org/document/20/0,3746,de_34968570_39907066_39648148_1_1_1_1,00.html