Lesetandem

Der Begriff entstammt dem Bereich der Förderung der Lesefähigkeit, die eine grundlegende Qualifikation für die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben beinhaltet. Lesetandem selbst ist eine Methode des Lautlesens, im angloamerikanischen Raum als „paired reading“ bezeichnet. Das Vorlesen wird in der Form kooperativen Lernens der Schüler durchgeführt. Gute Leser in den Lerngruppen bilden zusammen mit schwächeren Lesern die Lesetandems, in denen mehrmals in der Woche für ca. 15 bis 20 Minuten synchron laut und wiederholt vorgelesen wird.
Als Ergebnis nehmen nachgewiesenermaßen Lesegeschwindigkeit und Leseverständnis bei den Schülern deutlich zu. Das Interesse am Lesen steigt, selbst „dicke Wälzer“ stellen keine Hürde mehr da.